Redaktioneller Stand: 29. Oktober 2026 · Deutschland · Allgemeine Orientierung

Eigene Prioritäten sichtbar machen

Beim Übergang aus dem Berufsleben treffen unterschiedliche Aufgaben aufeinander. Manche betreffen offizielle Unterlagen, andere deine Zahlen oder den täglichen Rhythmus. Sammle zuerst die Themen, die dich tatsächlich beschäftigen. Ordne anschließend, was zeitnah zu klären ist und was du bewusst später ansehen möchtest.

Eine einfache Seite mit den Spalten Thema, offene Frage und nächster Schritt kann dafür genügen. Kennzeichne, bei welchem Punkt du selbst handeln kannst und wo du eine Auskunft von anderer Stelle erwartest. Dein Überblick muss nicht vollständig sein, um bereits hilfreich zu werden.

Aus Unterlagen eine Fragenliste machen

Nimm die vorhandenen Rentenschreiben und vermerke ihre jeweiligen Daten. Welche Angaben verstehst du, und wo möchtest du nachfragen? Halte unklare Zeiträume und vorhandene Nachweise zusammen. Ob und wie eine Zeit berücksichtigt werden kann, beurteilt der zuständige Rentenversicherungsträger; diese Seite entscheidet keine persönlichen Ansprüche.

Formuliere dein wichtigstes Anliegen möglichst konkret. Notiere nach einem Gespräch, welche Unterlagen noch benötigt werden und welche Antwort du erwartest. Verbindliche Termine übernimmst du aus den tatsächlichen Schreiben. Ein redaktionelles Beispiel legt für dich keine Antragsfrist fest.

Verfügbare Beträge und Kosten unterscheiden

Der folgende Rechner beginnt mit einem von dir eingegebenen verfügbaren Monatsbetrag. Eine Bruttoangabe ist nicht automatisch der Betrag, den du im Alltag einsetzen kannst. Persönliche Abzüge und steuerliche Fragen müssen zuvor individuell geklärt werden.

Erfasse Ausgaben vollständig, ohne dieselbe Zahlung doppelt zu zählen. Jährliche Beiträge bleiben auch dann zu ihrem tatsächlichen Termin fällig, wenn du sie für die Übersicht durch zwölf teilst.

Deine eigenen Annahmen

Monatsbudget im Überblick

Verfügbare Einnahmen minus eingegebene Ausgaben. Alle Beträge in Euro.

Rein lokale Rechenhilfe. Keine Rentenberechnung oder individuelle Finanzberatung.

Deutsche Schreibweise: 2200,50 oder 2.200,50. Alle Felder ausfüllen; 0 ist erlaubt.

Nach deinen individuell geklärten Abzügen; keine Bruttorente eingeben, wenn du verfügbare Beträge vergleichen willst.
Nur tatsächlich von dir eingeplante Beträge; keine angenommene Rendite.
Zum Beispiel Miete und Energie; Ausgaben nicht doppelt zählen.
Dein eigener Ansatz für laufende Alltagsausgaben.
Zum Beispiel Fahrkarten oder laufende Fahrzeugkosten.
Noch nicht erfasste Verträge und andere feste Ausgaben.
Deine selbst gewählte Planung, ohne Aussage über Angemessenheit.
Nur Kosten, die in den Monatspositionen noch nicht enthalten sind.
Keine Speicherung. Kein Versand.

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Formeln und Grenzen anzeigen
  • Monatseinnahmen = verfügbarer Monatsbetrag + weitere Monatseinnahmen.
  • Monatsausgaben = Wohnen + Haushalt + Mobilität + Verpflichtungen + Freizeit + jährliche Ausgaben ÷ 12.
  • Monatsrest = Monatseinnahmen − Monatsausgaben.
  • Jahresrest = Monatsrest × 12.
  • Vergleich: Monatseinnahmen − Monatsausgaben × 1,10.

Es werden keine Rentenansprüche, Steuern, individuellen Abzüge, Anlageerträge, Kredittilgungen oder künftigen Preisentwicklungen berechnet. Fehlende Kosten erhöhen den angezeigten Rest. Die Aufteilung von Jahreskosten ändert deren Fälligkeit nicht. Anzeigen werden auf Cent gerundet.

Das Beispiel richtig lesen

Die frei gewählten Startwerte ergeben 2.200 € Einnahmen pro Monat. Wohnen 900 €, Haushalt 350 €, Mobilität 120 €, weitere Verpflichtungen 150 € und Freizeit 200 € ergeben zusammen 1.720 €. Dazu kommen 1.440 € Jahreskosten, also rechnerisch 120 € je Monat.

Damit entstehen 1.840 € Monatskosten und ein rechnerischer Rest von 360 €. Auf zwölf Monate übertragen sind das 4.320 €. Steigen alle eingegebenen Kosten um 10 %, betragen sie 2.024 € im Monat; der Rest sinkt auf 176 €. Das sind Rechenbeispiele, keine Vorhersagen oder deutschen Durchschnittswerte.

Deinen eigenen Wochenrhythmus entdecken

Manche Routinen geben Halt, andere möchtest du nach dem Beruf verändern. Schreibe auf, welche Tätigkeiten dir wichtig bleiben und was du gern testen würdest. Ein Kurs oder ein Projekt muss nicht gleich die ganze Woche prägen. Prüfe tatsächliche Angebote, Termine und Kosten bei der jeweiligen Einrichtung.

Sprich mit Menschen, mit denen du Zeit oder Wohnraum teilst, über gemeinsame Vorstellungen. Eigene und gemeinsame Zeit können nebeneinander stehen. Schau nach einigen Wochen erneut auf deine Planung: Was passt, was braucht mehr Raum und was darf entfallen?

Deinen nächsten Schritt festhalten

  1. Eine offene Frage auswählen.
  2. Vorhandene Informationen und fehlende Angaben trennen.
  3. Die passende zuständige Stelle oder einen eigenen Versuch bestimmen.
  4. Eine konkrete Aufgabe formulieren.
  5. Nach einer Rückmeldung den Arbeitsstand aktualisieren.
Zur interaktiven Checkliste ↗

Häufige Fragen

Berechnet der Planer meine gesetzliche Rente?

Nein. Du trägst selbst einen verfügbaren Monatsbetrag ein. Ansprüche, persönliche Abzüge, Steuern und Versicherungsbeiträge werden nicht ermittelt.

Werden meine Eingaben gespeichert oder versendet?

Nein. Der Rechner arbeitet lokal in der geöffneten Seite. Er verwendet weder Kontoanbindung noch serverseitige Übermittlung oder dauerhafte Speicherung.

Sind die Beispielbeträge Durchschnittswerte?

Nein. Alle Startwerte sind frei gewählte Rechenbeispiele, keine deutschen Durchschnittsausgaben und keine Aussage über einen ausreichenden Lebensunterhalt.

Warum gibt es einen Monats- und einen Jahreswert?

Jährliche Kosten werden für den Vergleich auf zwölf Monate verteilt. Der tatsächliche Zahlungstermin bleibt davon unberührt.

Was sagt ein positiver Restbetrag aus?

Nur, dass die eingegebenen Einnahmen die eingegebenen Kosten rechnerisch übersteigen. Fehlende Ausgaben, Veränderungen und Einzelfallfragen werden dadurch nicht abgedeckt.

Offizielle Informationen

Zum Verfahren und zu Unterlagen findest du Informationen bei der Deutschen Rentenversicherung: Ihr Rentenantrag – so geht’s. Prüfe deine konkrete Situation mit dem zuständigen Träger. Diese Website ist keine offizielle Beratungsstelle und behauptet keine Kooperation.